Spieltag 17. Juni 2018 Aktive

Nicht erfolgreich verlief der Sonntag für die Ersten Teams des TCP. Nach der Niederlage der Damen können sie die Spitze der Tabelle nicht mehr angreifen. Bei den Herren war die Niederlage schon vorher einkalkuliert. Bei den Zweiten Mannschaften des TCP siegten die Herren souverän und die Damen verloren fast ohne Gegenwehr.

Landesliga, Damen

TC Pfaffenhofen I - TC Rot-Weiß Deggendorf  3 : 6

Der Kampf um die Tabellenspitze hat sich für die Pfaffenhoferinnen durch die Niederlage erledigt. Für den TCP punkteten im Einzel Caroline Schneider und Lisa Haas bereits zum vierten Mal in dieser Saison. Die 14-jährige Luisa Polak musste erst im Match-Tiebreak mit 5:10 eine Niederlage hinnehmen und Verena Höpfl verlor nach einer Aufholjagd im zweiten Satz mit 6:7. So lagen die Damen des TCP vor den Doppeln mit 2:4 zurück. Statt mit drei gewonnenen Doppeln noch die Begegnung zu drehen, verloren die Pfaffenhofenerinnen gegen stark spielende Gäste zweimal. Mit 4:4 Punkten belegt die Mannschaft jetzt einen Mittelfeldplatz.

Landesliga, Herren

TC Pfaffenhofen I - TC Rot-Weiß Straubing  3 : 6

Wie erwartet kam es zu vielen Duellen von hoher Intensität und tollen Ballwechseln. Weil die beiden österreichischen Gastspieler des TCP baten, dieses Mal nicht anzutreten - sie hatten am Samstag als Zweiter der 2. Bundesliga in Österreich den Aufstieg geschafft - war schon von Anbeginn an klar, dass es gegen Straubing nicht mehr um den Gesamtsieg ging. Aber trotzdem versuchte jeder der Pfaffenhofener Stammspieler mit vollem Einsatz gegen seinen Gegner einen Sieg zu holen.

Christian Rauch gelang dies in eindrucksvoller Manier mit 2:6, 6:4 und 10:8, worüber er sich ungemein freute: „Das war heute mein bisher bestes Match in der Saison." Cedric Nitz bot an Position zwei gegen einen ungarischen Gastspieler ebenfalls ein hochklassiges Match, verlor aber knapp mit 4:6 und 5:7. „Nach der Saison auf Hartplätzen in den USA bekomme ich jetzt auch auf Sand immer mehr Sicherheit in mein Spiel," stellte er zufrieden fest. Genauso eng verlief das Match von Georg Trompler an Position eins gegen einen ebenfalls ganz starken Gegner aus Ungarn, der unregelmäßig an Future-Turnieren teilnimmt. Trompler unterlag erst im Match-Tiebreak: zuerst lag er mit 1:6 zurück, holte auf 6:6 auf und verlor dann auch durch zwei Platzfehler unglücklich mit 6:10. Beide Matches haben gezeigt, dass jetzt auch die beiden TCP-Joungster durch das intensive Training in den Colleges mit den besten Spielern der Landesliga mithalten können. Sebastian Kröger vom TCP hatte mit Sebastian Schiessl einen der stärksten Herren 30 in Deutschland zum Gegner. Der Straubinger hatte beim 6:1 und 7:5-Sieg gegen den in hervorragender Form spielenden Kröger meist die passende Antwort, ganz gleich ob mit geschossenen oder mit platzierten und mit viel Ballgefühl gespielten Bällen oder auch nach unglaublich gekonnt getimten Stopbällen. Einen solch ausgefuchsten Spieler hat man noch selten in Pfaffenhofen gesehen. Christoph Lechner und Dominik Lochhuber hatten gegen zwei weitere ungarische Gastspieler keine Chance. Die Doppel wurden nicht mehr gespielt.

Bezirksliga-Super Damen

TC Pfaffenhofen II - TC Grün-Weiß Gräfelfing  0 : 9

Wie TCP-Trainer Thomas Müschenborn erklärte, hat man den Abstieg für die Zweite Damenmannschaft akzeptiert: „Der Aufstieg von der Bezirksliga zur Bezirksliga-Super kam für das junge Team des TCP zu früh. Die Liga ist einfach zu stark. Wir wollen jetzt auch Spielerinnen einsetzen, die bisher nicht dabei waren." Auch die ebenfalls bisher sieglosen Gäste waren in Bestaufstellung zu stark für die Pfaffenhoferinnen.

Bezirksliga Herren

SC Eching - TC Pfaffenhofen II 3 : 6

Die Pfaffenhofener Herren wollten diese Begegnung unbedingt gewinnen und traten deshalb in Eching mit einem stark besetzten Team an. Alle vier gewonnenen Einzel von Florian Drexler, Valerio Gebell, Florian Dandl und Tobias Bauer wurden zumeist überlegen für den TCP gewonnen. Zudem wurden wieder einmal mehr als ein Doppel gewonnen: Es siegten Drexler/ Felix Furtmeier und Dandl/Bauer ohne große Probleme. Das TCP-Team ist damit mit 4:4 Punkten im Mittelfeld platziert.

(Peter Amsl)